Loup de Mer mit Gurken-Radieschen-Tatar, Sauerampfer-Dressing und dunklem Balsamico-Pils-Dressing

Loup de Mer mit Gurken-Radieschen-Tatar, Sauerampfer-Dressing und dunklem Balsamico-Pils-Dressing

Knusprigüberbackener Loup de Mer auf frischem Gurken-Radieschen-Tatar mit würzigemSauerampfer-Dressing und aromatischem Balsamico-Pils-Dressing. Ein leichtesFischgericht mit feinen Kräuter- und Biernoten.
Vorbereitungszeit 35 Minuten
Zubereitungszeit 15 Minuten
Gesamtzeit 50 Minuten
Portionen: 4

Zutaten
  

  • 4 Files vom Loup de Mer
  • 4 Scheiben Toastbrot
  • 1 Bund Petersilie
  • 1 Bund Rosmarin
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 unbehandelte Zitrone
  • 2 EL Kapern
  • ½ Salatgurke
  • 8 Radieschen
  • 2 Bund Rucola
  • 2 EL getrocknete Tomaten in Öl
  • Salz, Pfeffer
Sauerampfer-Dressing
  • 1 Bund Sauerampfer
  • 2 Eigelb
  • 1 EL scharfer Senf
  • 300 ml Öl
  • etwas Weißweinessig und Pils
  • Salz, Pfeffer
Dunkles Balsamico-Pils-Dressing
  • 2 Schalotten
  • 1 Bund Thymian
  • 1 Knoblauchzehe
  • 8 EL Olivenöl
  • 1 EL Akazienhonig
  • 6 EL Aceto Balsamico
  • 2 EL Senf
  • Etwas Pils
  • 100 g schwarze Oliven
  • Salz, Pfeffer

Method
 

Fisch vorbereiten
  1. Loup-de-Mer-Filets gegebenenfalls entgräten und portionieren.
  2. Die Haut leicht einschneiden.
  3. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  4. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.
Kräuterkruste herstellen
  1. Toastbrotentrinden.
  2. Petersilie, Rosmarin, Kapern, getrocknete Tomaten und Knoblauch fein hacken.
  3. Zitronenschale fein abreiben.
  4. Toastbrot in der Küchenmaschine zu feinen Bröseln verarbeiten.
  5. Alle Zutaten miteinander vermengen.
  6. Die Kräuterbrösel auf den Fischfilets verteilen.
Fisch garen
  1. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Fisch etwa 8–10 Minuten im Ofen garen, bis die Kruste goldbraun ist.
Gemüse-Tatare
  1. Gurke schälen, halbieren und die Kerne entfernen.
  2. Radieschen putzen und waschen.
  3. Gurke und Radieschen in feine Würfel schneiden.
  4. Vermengen und mit etwas Sauerampfer-Dressing marinieren.
Rucola vorbereiten
  1. Rucola waschen, trocken schleudern und bereitstellen.
Sauerampfer-Dressing
  1. Sauerampferblätter von den Stielen zupfen, waschen und trockenschleudern.
  2. Eigelb, Senf und etwas Weißweinessig verrühren.
  3. Öl langsam unter ständigem Rühren einarbeiten, bis eine Mayonnaise entsteht.
  4. Mit Pils, Essig, Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Sauerampfer in feine Streifen schneiden und unterheben.
Dunkles Balsamico-Pils-Dressing
  1. Schalotten fein würfeln.
  2. Thymian abzupfen und hacken.
  3. Knoblauch fein hacken.
  4. Etwas Öl erhitzen und Schalotten, Thymian und Knoblauch anschwitzen.
  5. Honig hinzufügen und mit Balsamico ablöschen.
  6. Kurz aufkochen und leicht abkühlen lassen.
  7. Mit Senf verrühren.
  8. Restliches Olivenöl mit einem Mixstab einarbeiten, bis das Dressing bindet.
  9. Mit Salz, Pfeffer und etwas Pils abschmecken.
  10. Schwarze Oliven fein hacken und unterrühren.
Anrichten
  1. Gurken-Radieschen-Tatar mittig auf den Tellern platzieren.
  2. Etwas zusätzliches Sauerampfer-Dressing darüber geben.
  3. Rucolaringsherum anrichten.
  4. Mit dem dunklen Balsamico-Pils-Dressing beträufeln.
  5. Den Loup de Mer auf dem Gemüse-Tatar servieren.

Notizen

Ein feinherbes Pils bringt Frische und leichte Bittere in beide Dressings.
Die Kombination aus Kräuterkruste, Sauerampfer und Bierdressing sorgt für ein ausgewogenes Spiel aus Säure, Würze und Malzaromen.
Der Loup de Mer kann alternativ auch durch Wolfsbarsch ersetzt werden.

Rinderfilet auf Knoblauchpüree mit Schalotten-Schwarzbier-Sauce

Rinderfilet auf Knoblauchpüree mit Schalotten-Schwarzbier-Sauce

ZartesRinderfilet mit würziger Pfefferbutter, cremigem Knoblauchpüree und eineraromatischen Schalotten-Sauce mit Schwarzbier. Ein kräftiges Gericht mitmalziger Tiefe und feinen Röstaromen.
Vorbereitungszeit 40 Minuten
Zubereitungszeit 45 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 25 Minuten
Portionen: 4

Zutaten
  

  • Für das Fleisch und das Gemüse
  • 4 Stück Rinderfilet à 130 g
  • 150 g Butter
  • Salz
  • 1 EL grüner Pfeffer
  • 1 EL rosa Pfeffer
  • 4 Scheiben Toastbror
  • Stck junge Knoblauchknolle
  • 3 Stck mehligkochende Kartoffeln
  • Etwas Milch und Butter
  • Muskatnuss
  • 200 g breite Bohnen
  • 1 Bund Bohnenkraut
  • Öl zum Anbraten
  • Für die Schalotten-Schwarzbier-Sause
  • 5 Schalotten
  • 100 g kalte Butter
  • 100 ml Schwarzbier
  • etwas Ahornsirup
  • 300 ml dunkler Kalbsfond
  • 1 Bund Thymian
  • 1 Bund Rosmarin
  • Salz, Pfeffer

Method
 

  1. Pfefferbutter vorbereiten
  2. Zimmerwarme Butter mit etwas Salz schaumig rühren.
  3. Grünen und rosa Pfeffer im Mörser fein mörsern.
  4. Toastbrotentrinden fein zerbröseln.
  5. Pfeffer und Brotbrösel unter die Butter mischen.
  6. Die Butter in Frischhaltefolie zu einer Rolle formen und kaltstellen.
  7. Fleisch zubereiten
  8. Backofen auf 180° Celsius Ober-/Unterhitze vorheizen.
  9. Rinderfilets salzen und pfeffern.
  10. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Filets von jeder Seite etwa 2 Minuten scharfanbraten.
  11. Fleisch auf ein Ofengitter legen und etwa 8 Minuten im Ofen garziehen und anschließend kurz ruhen lassen.
  12. Knoblauchpüree
  13. Knoblauchknolle in Alufolie wickeln und bei 150° Celsius weich garen.
  14. Den weichen Knoblauch aus der Schale drücken und pürieren.
  15. Kartoffeln schälen und weichkochen.
  16. Durch eine Kartoffelpresse drücken.
  17. Mit Milch und Butter zu einem cremigen Püree verrühren.
  18. Knoblauchpüree unterheben und mit Salz sowie Muskat abschmecken.
  19. Bohnen
  20. Bohnen putzen und kurz in kochendem Wasser blanchieren.
  21. Kalt abschrecken und klein schneiden.
  22. In etwas Butter weich dünsten.
  23. Mit Salz, Pfeffer und Bohnenkraut würzen.
  24. Schalotten-Schwarzbier-Sauce
  25. Schalotten schälen und fein würfeln.
  26. In etwas Butter langsam braun anschwitzen.
  27. Mit etwas Schwarzbier und Ahornsirup ablöschen.
  28. Kalbsfond angießen und die Sauce einkochen lassen.
  29. Mit dem restlichen Schwarzbier abschmecken.
  30. Kalte Butter nach und nach einrühren, bis die Sauce sämig wird.
  31. Rosmarin und Thymian fein hacken und unterrühren.
  32. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  33. Finalisieren
  34. Pfefferbutter in Scheiben schneiden und auf die Filets legen.
  35. Kurz unter starker Oberhitze gratinieren.
  36. Knoblauchpüree, Bohnen und Rinderfilet anrichten.
  37. Mit der Schalotten-Schwarzbier-Sauce servieren.

Notizen

Ein malzbetontes Schwarzbier mit leichter Röstnote harmoniert besonders gut mit dem kräftigen Rindfleisch.
Die Sauce sollte nicht zu stark reduziert werden, damit die Bieraromen erhalten bleiben.
Die Pfefferbutter sorgt für zusätzliche Würze und eine feine Kruste auf dem Fleisch.

Imperial Stout Cookies

Imperial Stout Cookies

Saftige Schokoladen-Cookies mit kräftigem Imperial Stout, feinen Malznoten und weißen Schokoladenstückchen. Aromatisch, weich und mitdezenter Röstaromatik.
Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 15 Minuten
Gesamtzeit 35 Minuten
Portionen: 20 Cookies

Zutaten
  

  • 300 g Mehl
  • 200 g brauner Zucker
  • 100 g weiße Schokolade
  • 50 g Kakaopulver
  • 3 Eier
  • 500 ml Imperial Stout
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 1 Prise Salz

Method
 

  1. Imperial Stout zusammen mit 100 g braunem Zucker in einen großen Topf geben.
  2. Vorsichtig erhitzen und einkochen lassen, bis nur noch etwa 100 ml Flüssigkeit übrig sind. Achtung: Die Mischung schäumt beim Kochen stark auf.
  3. Topf vom Herd nehmen. Butter hinzufügen und in der heißen Flüssigkeit schmelzen lassen. Anschließend die Mischung abkühlen lassen.
  4. Inzwischen die Eier mit den restlichen 100 g braunem Zucker leicht schaumig schlagen.
  5. Die abgekühlte Bier-Butter-Mischung hinzufügen und verrühren.
  6. Mehl, Kakaopulver, Backpulver und Salz hinzufügen. Alles zu einem glatten Teig verrühren
  7. Schokolade grob hacken und vorsichtig unter den Teig heben.
  8. Backblech mit Backpapiert auslegen.
  9. Mit zwei Löffeln kleine Portionen Teig auf das Blech setzen. Etwas Abstand lassen, da die Cookies leicht verlaufen.
  10. Bei 175° Celsius etwa 10 – 15 Minuten Backen.

Notizen

Das Imperial Porter sorgt für feine Malz- und Röstaromen, die hervorragend mit Kakao harmonieren.
Die Kohlensäure des Bieres macht die Cookies angenehm locker.
Die weiße Schokolade setzt süße Kontraste zu den dunklen Malznoten.
Frisch gebacken sind die Cookies außen leicht knusprig und innen weich.

Vanilleeis mit IPA-Karamellsauce

Vanilleeis mit IPA-Karamellsauce

Cremiges Vanilleeis trifft auf eine ungewöhnliche Karamellsauce mit IPA. Süße, Malz undfeine Hopfenbittere sorgen für ein spannendes Dessert mit Craftbier-Charakter.
Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 15 Minuten
Gesamtzeit 25 Minuten
Portionen: 4

Zutaten
  

  • Für die IPA-Karamellsauce
  • 120 g Zucker
  • 100 ml IPA
  • 40 ml Wasser
  • 50 ml Sahne
  • 30 g Butter
  • Geriebene Schokolade, gehackte Nüsse zum Bestreuen Optional

Method
 

  1. Zucker und Wasser in einen kleinen Topf geben.
  2. Bei mittlerer Hitze erhitzen, bis der Zucker goldbraun karamellisiert. Dabei nichtumrühren.
  3. IPA hinzufügen (Vorsicht, die Mischung schäumt kräftig auf
  4. Unter leichtem Rühren köcheln lassen, bis sich das Karamell vollständig gelöst hat.
  5. Sahne einrühren.
  6. Butterhinzufügen und unterrühren.
  7. Mit einer kleinen Prise Salz abschmecken.
  8. Kurzweiterköcheln lassen, bis die Sauce leicht eindickt.
  9. Anrichten:
  10. Vanilleeis in Schalen oder Gläser geben.
  11. Die warme IPA-Karamellsauce darüber verteilen.
  12. Nach Wunsch mit Nüssen oder etwas Schokolade garnieren.

Notizen

Ein fruchtbetontes IPA mit moderater Bittere eignet sich am besten.
Zu stark bittere Biere können das Dessert dominieren.
Die Kombination aus kaltem Eis und warmer Sauce sorgt für besonders spannende Kontraste.
Die Sauce passt auch gut zu Brownies oder Apfelkuchen.

Bierkaramell mit Bockbier und Salz

Bierkaramell mit Bockbier und Salz

IntensivesKaramell mit malziger Tiefe, feiner Bittere und einer Prise Salz. Ideal alsDessert-Topping für Eis, Kuchen oder Crêpes.
Vorbereitungszeit 5 Minuten
Zubereitungszeit 20 Minuten
Gesamtzeit 25 Minuten

Zutaten
  

  • 100 g Zucker
  • 30 ml Wasser
  • 100 ml Dunkles Bockbier
  • 50 ml Sahne
  • 1 Prise Meersalz
  • Salz zum Bestreuen optional
  • 1 Schuss Vanilleextrakt optional

Method
 

  1. Alle Zutaten bereitstellen.
  2. Die Sahne leicht erwärmen, damit sie sich später besser verbindet.
  3. Zucker und Wasser in einen kleinen Topf geben.
  4. Bei mittlerer Hitze erhitzen, ohne umzurühren.
  5. Warten, bis der Zucker goldbraun karamellisiert.
  6. Vorsichtig das Bockbier zugießen (Achtung: Die Mischung schäumt stark auf).
  7. Unter gelegentlichem Rühren einige Minuten köcheln lassen, bis sich das Karamellwieder gelöst hat.
  8. Die Sahne einrühren.
  9. Die Butter hinzufügen und unterrühren.
  10. Mit einer Prise Meersalz abschmecken.
  11. Optional etwas Vanille hinzufügen.
  12. Leicht einkochen lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
  13. In ein Glas füllen und leicht abkühlen lassen.

Notizen

Ein malzbetontes dunkles Bockbier eignet sich besonders gut, da es Karamell- und Röstnoten verstärkt.
Die Sauce dickt beim Abkühlen noch etwas nach.
Passt hervorragend zu Vanilleeis, Apfeldesserts, Pfannkuchen oder Schokoladenkuchen.

Apfelkompott mit Weißbier-Schaum

Apfelkompott mit Weißbier-Schaum

Fruchtiges Apfelkompott trifft auf einen luftigen Weißbier-Schaum. Ein leichtes Dessert mit feiner Süße, frischer Säure und subtilen Hefearomen.
Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 2 Stunden 20 Minuten
Gesamtzeit 35 Minuten
Portionen: 4

Zutaten
  

  • Für das Apfelkompott
  • 4 säuerliche Äpfel
  • 2 EL Zucker
  • 1 TL Zitronensaft
  • 100 ml Hefeweißbier
  • 1/2 TL Zimt
  • Für den Weißbier-Schaum
  • 100 ml Weißbier
  • 100 ml Sahne
  • 1 TL Honig
  • 1 Blatt Gelatine
  • Zimt und/oder gehackte Nüsse zum Bestäuben Optional

Method
 

  1. Apfelkompott
  2. Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden.
  3. Mit Zucker, Zitronensaft, Weißbier und Zimt in einen Topf geben.
  4. Bei mittlerer Hitze etwa 10–15 Minuten köcheln lassen, bis die Äpfel weich sind.
  5. Abkühlen lassen.
  6. Weißbier-Schaum
  7. Gelatine nach Packungsanweisung einweichen.
  8. Weißbier leicht erwärmen und die Gelatine darin auflösen.
  9. Honig einrühren und die Mischung abkühlen lassen.
  10. Sahne halbsteif schlagen.
  11. Die Weißbier-Mischung vorsichtig unter die Sahne heben.
  12. Kurz kaltstellen, damit der Schaum leicht anzieht.
  13. Finale
  14. Apfelkompott auf Gläser oder Schalen verteilen.
  15. Weißbier-Schaum darauf geben.
  16. Nach Wunsch mit etwas Zimt oder gehackten Nüssen garnieren.

Notizen

Ein fruchtiges Weißbier mit deutlichen Hefenoten eignet sich besonders gut.
Das Dessert lebt vom Kontrast zwischen warmem Kompott und kühlem Schaum.
Wer es rustikaler mag, kann die Äpfel etwas gröber lassen.

Schokoladenkuchen mit Stout

Schokoladenkuchen mit Stout

Saftiger Schokoladenkuchen mit kräftigem Stout: Die röstigen Malznoten des Bieres intensivieren den Kakao und sorgen für ein besonders aromatisches Dessert.
Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 45 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde
Portionen: 8

Zutaten
  

  • 200 g Mehl
  • 150 g Zucker
  • 1 TL Natron
  • 1 Prise Salz
  • 250 ml Stout
  • 120 ml Milch
  • 2 Eier
  • 100 g Butter geschmolzen
  • 100 g Zartbitterschokolade optional, gehackt
  • Puderzucker zum Bestäuben

Method
 

  1. Backofen auf 180° Celsius Ober-/Unterhitze vorheizen
  2. Eine Kastenform oder Springform einfetten oder mit Backpapier auslegen.
  3. Mehl, Kakaopulver, Zucker, Natron und Salz in einer Schüssel vermischen.
  4. In einer zweiten Schüssel Stout, Milch, Eier und geschmolzene Butter verrühren.
  5. Flüssige Zutaten zu den trockenen geben und zu einem glatten Teig verrühren.
  6. Optional die gehackte Schokolade unterheben.
  7. Teig in die Form geben und glattstreichen.
  8. Im Ofen etwa 40–45 Minuten backen.
  9. Stäbchenprobemachen: Es dürfen noch leichte Krümel haften bleiben.
  10. Kuchen aus dem Ofen nehmen und nach dem Abkühlen mit Puderzucker bestreuen.

Notizen

Ein eher kräftiges Stout (z. B. mit Kaffee- oder Schokoladennoten) verstärkt das Aroma besonders gut.
Der Kuchen bleibt durch das Bier angenehm saftig und bekommt eine leichte malzige Tiefe, ohne dominant nach Bier zu schmecken.
Schmeckt auch am nächsten Tag noch besser, da sich die Aromen weiter verbinden.

Bier im Dessert – Eine Schnapsidee?

Bier im Dessert? Für viele klingt das zunächst wie eine dieser Ideen, die am Stammtisch entstehen und am nächsten Morgen besser wieder vergessen werden. Dabei ist das Gegenteil der Fall: Bier kann in süßen Speisen eine erstaunlich vielseitige Rolle spielen – vorausgesetzt, man setzt es gezielt ein.

Während Wein seit jeher als Begleiter oder Zutat in der Küche etabliert ist, führt Bier dort oft noch ein Nischendasein. Zu Unrecht. Denn gerade die Bandbreite an Aromen, die Bier mitbringt eröffnet Möglichkeiten, die weit über das hinausgehen, was man zunächst erwarten würde.

Der Schlüssel liegt dabei weniger im „Biergeschmack“ als solchem, sondern in den einzelnen Aromakomponenten. Ein dunkles Bier kann Schokolade vertiefen, ein helles Bier sorgt für Leichtigkeit im Teig, ein Weißbier bringt Frische und Frucht, und hopfenbetonte Biere setzen gezielt Kontraste zur Süße.

Diese Serie widmet sich genau diesem Spannungsfeld: süß und bitter, leicht und intensiv, klassisch und experimentell.

Was passiert eigentlich, wenn Bier im Dessert landet?

Zunächst einmal: Bier ist kein Fremdkörper in der süßen Küche. Malz bringt natürliche Süße und karamellige Noten mit, die sich hervorragend mit klassischen Dessertzutaten wie Zucker, Sahne oder Schokolade verbinden. Gleichzeitig sorgen Hopfen und Kohlensäure für Kontraste, die Gerichte interessanter machen können.

Einige Beispiele:

  • Stout verstärkt die Tiefe von Schokoladendesserts
  • Helles macht Teige luftiger und leichter
  • Weißbier bringt fruchtige, leicht säuerliche Noten
  • IPA setzt bewusst Bitterkeit gegen Süße

Entscheidend ist dabei die Dosierung. Bier sollte ein Dessert unterstützen, nicht dominieren. In den meisten Fällen geht es darum, vorhandene Aromen zu verstärken oder neue Akzente zu setzen – nicht darum, ein „Bierdessert“ im wörtlichen Sinne zu erzeugen.

Zwischen Spielerei und ernstzunehmender Technik

Natürlich gibt es Rezepte, bei denen Bier vor allem als Spielerei eingesetzt wird. Und ja, nicht jede Kombination funktioniert automatisch. Aber viele klassische Küchentechniken lassen sich problemlos auf Bier übertragen:

  • Reduktionen für Saucen und Karamell
  • Teige, die durch Kohlensäure aufgelockert werden
  • Emulsionen mit Bier als Aromageber
  • Kombinationen mit Zucker, Fett und Ei

Wer hier ein wenig experimentiert, merkt schnell: Das ist keine Spielerei, sondern solides Handwerk mit ungewohnten Zutaten.

Was Sie in dieser Serie erwartet

In den folgenden Rezepten geht es bewusst nicht um komplizierte Fine-Dining-Konzepte, sondern um alltagstaugliche Gerichte mit einem kleinen Twist. Mal einfach und schnell, mal etwas aufwendiger – aber immer mit einem klaren Ziel: zu zeigen, wie vielseitig Bier auch jenseits des Bierglases sein kann.

Unter anderem erwarten Sie:

  • Knusprige Bananen im Bierteig
  • Schokoladenkuchen mit Stout
  • Apfelkompott mit Weißbier-Note
  • Bierkaramell als vielseitiges Dessert-Topping
  • Kombinationen aus Eis und hopfenbetonten Saucen

Die Rezepte lassen sich einzeln betrachten, ergeben aber zusammen ein recht gutes Bild davon, wie breit das Spektrum tatsächlich ist.

Und vielleicht stellen Sie am Ende fest, dass Bier im Dessert gar nicht so ungewöhnlich ist – sondern eher eine naheliegende Erweiterung dessen, was ohnehin schon lange funktioniert.

Bananen im Bierteig

Bananen im Bierteig

Knusprigausgebackene Kochbananen in lockerem Bierteig mit feiner Malznote. Eineinfaches, aber überraschend aromatisches Dessert, das perfekt mit einem hellenBier harmoniert.
Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 10 Minuten
Gesamtzeit 25 Minuten
Portionen: 6

Zutaten
  

  • 1 Ei
  • 100 g Mehl
  • 70 ml Bier (Helles)
  • 1 Prise Salz
  • 3 Stück Kochbananen aus dem türkischen Gemüseladen oder dem Asialaden
  • 100 g Mehl
  • 200 ml Öl
  • Zucker nach Geschmack Optional: Honig

Method
 

  1. Vorbereiten des Bierteigs
  2. Das Ei trennen
  3. Mehl, Eigelb und Bier zu einem glatten Teig verrühren
  4. Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.
  5. Eischnee vorsichtig unter den Teig heben.
  6. Konsistenzprüfen: Bei Bedarf mit etwas Bier verdünnen oder mit Mehl andicken.
  7. Kochbananen schälen.
  8. Die Bananen dritteln.
  9. Die Stücke längs halbieren.
  10. Mehl in einen tiefen Teller geben.
  11. Bananenstücke darin wenden und überschüssiges Mehl abklopfen.
  12. Frittieren:
  13. Öl in einem kleinen Top erhitzen.
  14. Bananenstücke mit einer Gabel durch den Bierteig ziehen.
  15. In mehreren Portionen im heißen Öl bei mittlerer Hitze 2–3 Minuten goldbraun ausbacken.
  16. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.
  17. Warm servieren.

Notizen

Der Bierteig sollte luftig und nicht zu dick sein, damit er beim Frittieren schön aufgeht.
Ein mildes Helles sorgt für eine dezente Malznote, ohne die Süße der Banane zu überdecken.
Die Temperatur des Öls ist entscheidend: Zu heiß führt zu dunkler Kruste, zu kalt zu fettigem Teig.

Glühbier

Glühbier

Zutaten
  

  • 1 l Dunkles Bockbier
  • etwas Honig
  • Nelken, Sternanis, Kardamom, Zimtstange
  • 2 cl Rum
  • 1 EL Zitronensaft
  • 0,5 l Kirschsaft

Method
 

  1. Die Gewürze in einen Teebeutel füllen und ihn verschließen.
  2. Das Bier mit dem Zucker und dem Honig erhitzen, dabei aber nicht kochen lassen.
  3. Den Teebeutel mit den Gewürzen dazugeben und mindestens eine halbe Stunde ziehen lassen.
  4. Anschließend nehmen Sie die Gewürze wieder aus dem Glühbier, erhitzen es erneut, wobei Sie darauf achten, dass es nicht kocht und genießen es.

Notizen

Sie sind vom süßen Glühwein auf den Weihnachtsmärkten nicht begeistert? Das kann ich durchaus nachvopllziehen. Aber versuchen Sie es doch einmal mit einem Glühbier. Nein, nicht mit einem erhitzten Kriek aus Belgien, das jetzt im Winter auch immer häufiger angeboten wird. Hier finden Sie ein Rezept für ein echtes und selbstgemachtes Glühbier, das Sie auch garantiert durchwärmt, wenn Sie so richtig verfroren nach Hause kommen.